Tourbusunfall
Nach der England-Tournee war es Skandinavien, welches als nächstes Ziel auf der Route von Metallica stand. Die Band wollte dort drei Konzerte geben. Auf dem Weg zum nach Kopenhagen geriet einer der zwei Busse am frühen Morgen des 27. Septembers 1986 aus ungeklärter Ursache außer Kontrolle. Der Bus war mit den vier Bandmitgliedern sowie dem Schlagzeugtechniker Flemming Larsen, den Gitarrenassistenten John Marshall und Aidan Mullen und Tourmanager Bobby Schneider besetzt. Der Bus stellte sich plötzlich quer zur Fahrbahn und kippte dann um. 18 Meter neben der Straße blieb er dann liegen.Die meisten der unsanft aus dem Schlaf geweckten schafften es aus eigener Kraft, aus dem Fahrzeug zu klettern. Aidan und Flemming wurden erst nach über drei Stunden von der Feuerwehr befreit. Allerdings waren unter den Geretteten nur drei leicht verletzte Bandmitglieder. Lars hatte einen Finger gebrochen, James kam mit Blessuren davon und Kirk war für einige Zeit bewußtlos und hatte zudem noch ein blaues Auge. Cliff Burton wurde vermißt. Wie sich herausstellte, wurde er während des Unfalls aus einem der Fenster geschleudert und von dem Bus zerquetscht. Der 24-jährige Metallica-Bassist war auf der Stelle tot.
Die Tour wurde abgebrochen und Metallica kehrte am 29. September ohne Bassist zurück in die USA. Der verhaftete Busfahrer wurde wieder freigelassen, nachdem es sich als klar erwiesen hatte, daß die Unfallursache Eis gewesen war.